du, ich.

ich verstehe das gut wenn du mich nicht als gesellschaft bemühen willst. ich bin für dich zu nivelliert. es gibt keine wie immer gearteten stimmungsschwankungen bei mir. du lachst, ich weiss nicht warum. du denkst nach, so bist du mir am liebsten. du willst von mir bewegendes hören, kann ich begrenzt, nicht in der menge. dein ebenbild verdient etwas besseres als mich in der zeit. deine existenz suggeriert mir normalität. gut so, mach es. leb so, tu es. ein gott soll kommen und die normalität festmachen. denn ich kann auch sagen, dass da mehr oben wie unten ist als ihr euch denken tut. und das sich in zwischenräumen bewegen kenn ich eben von dir. himmel weit, flüsse schnell, berge still, weiden gar. lass uns den tag so unfertig nehmen wie er ist und lass ihn uns nicht fertig stellen wollen. du, ich. dein lebtag fertig punkt. ich werd immer einen deut weiter draussen stehn als du weil ich um das zentrum weiss, und da war ich schon, da können wir zwei nicht sein. aber oszillieren drum können wir. soviel glück muss sein. du, ich. in der menge liegt kein wert aber im wesen du nutte.