meer

ich habe das meer gezeichnet. mit kugelschreiber in meine rechte handfläche. es ist ganz schön tief geworden. und blau auch. ich kann es stundenlang ansehn und mir fische vorstellen.und die sonne darüber. es ist praktisch, weil ich es immer dabei habe. in der unwirklichkeit ist es mir halt. da es wirklich von mir geschaffen wurde. ich zeige es nie jemandem. nur wenn ich mit mir allein bin schaue ich es. dann kann ich mehr sehn als der augenblick hergibt. das mehr sehn. das grosse und die auflösung in ebendessen. danach streben wir zwei und kriegen den vorgeschmack im bewusstsein einer stimmigen gemeinschaft. im selbstverlust und in der auflösung, so soll der himmel sein.